„Was in diesem Raum gesprochen wird, bleibt in diesem Raum“

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Landtagsabgeordnete Ellen Stock (SPD) besucht Selbsthilfe-Kontaktstelle

Detmold. In Selbsthilfegruppen schließen sich Menschen mit einem gemeinsamen Problem oder einer gemeinsamen Erkrankung zusammen. Sie verstehen, helfen und stärken sich gegenseitig und werden zusammen aktiv. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle in Detmold, unterstützt und koordiniert Hilfesuchende und Gruppen, in ganz Lippe.

Wie die tägliche Arbeit dabei abläuft, davon machte sich jetzt sie heimische SPD-Landtagsabgeordnete Ellen Stock, bei einem vor Ort Besuch, ein Bild. Dabei erfuhr die Lagenserin, dass die im Jahr 2002 gegründete Kontaktstelle, Ansprechpartner für ca. 180 verschiedene Selbsthilfegruppen in Lippe ist. Durchschnittlich 5.000 Mitglieder tauschen sich dabei, zu ca. 60 unterschiedlichen Themenbereichen aus.

Ellen Stock fällt zuerst der großgeschriebene Satz an der Flipchart im Raum auf. „Was in diesem Raum gesprochen wird, bleibt in diesem Raum.“ Es wird schnell deutlich, dass es hier um Vertrauen und ein Gefühl von Sicherheit geht.

Die Mitarbeiterinnen Silke Stegelmann und Jasmin Sasse, erklären, dass Selbsthilfe-Kontaktstellen professionelle Beratungseinrichtungen zur Aktivierung, Unterstützung und Stabilisierung von Selbsthilfeaktivitäten. Sie sind Anreger, Vermittler, Förderer und Multiplikator der Selbsthilfe. Gemeinsam mit Stefanie Hojer und Antje Bruns unterstützen sie Hilfesuchende vor Ort.

Stock, die im Landtags Mitglied im Integrationsausschuss und im Petitionsausschuss ist, zeigt sich beeindruckt von der vielschichtigen Arbeit. „Was hier vor Ort geleistet wird, ist schon enorm und verdient Anerkennung und Respekt. Besonders imponierend ist, wie hier ein sicherer Raum geschaffen wird um mit Gleichgesinnten bzw. mit Menschen in gleichen Lebenssituationen sind, Kontakt aufnehmen. Tabu-Themen wie Depressionen nach der Entbindung, bekommen hier im geschützten Raum Platz“, so Stock.

„Zu wissen, dass man mit seinen Problemen nicht alleine ist, kann für viele eine große Hilfe sein. Eine Anlaufstelle zu wissen, die mich dabei an den richtigen Ansprechpartner weiterleitet, ist dabei Gold wert. Denn nur wer sie kennt, hat die Chance, sich dafür zu entscheiden, Selbsthilfe für sich auszuprobieren“, sagt sie SPD-Abgeordnete.

In Nordrhein-Westfalen ist der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband der größte Träger von Selbsthilfe-Kontaktstellen.

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