Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen

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Besuch bei der SPD-Landtagsabgeordneten Ellen Stock:
„Straßenausbaubeiträge für Anlieger abschaffen“

Besonders die tägliche Arbeit einer Landtagsabgeordneten sowie ihr beruflicher Werdegang interessierten die rund 50 Besucherinnen und Besucher aus Schötmar, die jetzt von der heimischen SPD-Politikerin Ellen Stock in den Landtag nach Düsseldorf eingeladen wurden. Mit dabei waren viele AWO-Mitglieder sowie Vertreterinnen und Vertreter der Alevitischen Gemeinde.

Die Gäste hatten vor der gemeinsamen Diskussionsrunde ihre Gastgeberin in der Plenarsitzung vorn neben dem Präsidenten sitzen sehen. Darauf angesprochen erklärte Ellen Stock ihre Aufgaben: „Als Schriftführerin des Landtags unterstütze ich den Landtagspräsidenten bei den Plenarsitzungen. Ich halte die Redezeiten nach oder helfe bei den Abstimmungen. Außerdem bin ich Mitglied im Petitionsausschuss, einem der wichtigsten Gremien für die Bürgerinnen und Bürger des Landes. Dahin kann sich jeder wenden, wenn er sich von einer öffentlichen Stelle benachteiligt fühlt. Wir prüfen jeden einzelnen Fall persönlich und können vielmals Abhilfe schaffen.“

Auch im Integrationsausschuss hat die Mutter zweier Töchter im Teenageralter viel mit den täglichen Sorgen vor Ort zu tun. „Ich selbst stamme aus Lage und lebe dort auch noch immer. Mir ist es generell sehr wichtig, ständig unmittelbare Eindrücke aus meinem Wahlkreis zu bekommen. Dazu schaue ich mir die Probleme gern direkt dort an, wo sie entstehen“, so Stock. „Derzeit fordern wir von der SPD, dass die Landesregierung endlich die ungerechten Anliegerstraßenausbaubeiträge abschafft. Dazu haben wir einen Gesetzentwurf vorgelegt. Für viele Anlieger sind die erhobenen Beiträge für den Straßenausbau unverhältnismäßig und gefährden teilweise sogar die wirtschaftliche Existenz der Betroffenen.“

Für die Gäste aus Lippe war der Besuch des Landtags mit Teilnahme an der Plenarsitzung und der angeregten Diskussion mit ihrer Abgeordneten eine spannende Erfahrung. Abgerundet wurde der politische Teil durch einen Bummel durch die Düsseldorfer Altstadt bevor es zurück nach Schötmar ging.

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