Lippische Landtagsabgeordnete Ellen Stock (SPD) wird Mitglied im Ausschuss für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen  

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Seit 2017 ist die Lagenserin Ellen Stock (SPD), direkt gewähltes Mitglied im NRW-Landtag. Jetzt beginnt sie dort eine neue Aufgabe. Seit dieser Woche ist sie Mitglied im Ausschuss für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen. Bisher gehört sie dem Integrationsausschuss und dem Petitionsausschuss an. In beiden wird sie weiterhin Mitglied sein.

„Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung. Ich habe mich ganz bewusst für diesen Ausschuss entschieden. Hier werden so viele Entscheidungen für unsere Städte und Gemeinden getroffen, dass ich meiner lippischen Heimat dort eine starke Stimme geben möchte“, erklärt Ellen Stock.

Ein Schwerpunkt des Ausschusses ist die Stärkung und der Erhalt der kommunalen Selbstverwaltung für die Städte, Gemeinden und Kreise. Ebenfalls werden dort alle Fragen der kommunalen Verfassung- zum Beispiel Änderungen der Gemeinde- oder Kreisordnung - federführend behandelt. „Ganz gleich, ob in der Stadt oder auf dem Land: Jeder Ort kann Heimat sein – vorausgesetzt die Lebensqualität stimmt. Lebenswerte, funktionsfähige sozial und finanziell ausgeglichene Städte und Gemeinden sind die Grundlage für den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Dafür will ich mich zukünftig für unser Lippe und für NRW einsetzten. Nur mit gesunden Finanzen sind Städte und Gemeinden auch politisch handlungsfähig“, sagt Stock.

Der zweite Schwerpunkt des Ausschusses liegt auf den Bereichen Bauen und Wohnen. Bauaufsicht, Bautechnik, Bauwirtschaft und nachhaltiges Bauen fallen hierunter. Auch die demografische Entwicklung und die veränderte Lage auf den Wohnungsmärkten finden in der Ausschussarbeit Berücksichtigung. Die Sozialdemokratin sagt dazu: „Ansteigende Miet- und Energiepreise, familien- und altengerechter Umbau sowie energetische Sanierungen von Häusern und Wohnungen erfordern eine nachhaltige und sozial gerechte Stadtentwicklungspolitik. Wir müssen dem Auseinanderdriften in reiche und arme Wohnviertel entgegenwirken. Neben notwendigen Investitionen in den sozialen Wohnungsbau, gilt es hierfür die Städtebauförderung zu stärken.“

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