Ellen Stock (SPD) besucht Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL

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(v.l.): Die Leiterin des Kompetenzzentrums Eva Leschinski und SPD-Landtagsabgeordnete Ellen Stock.

Bielefeld / Kreis Lippe. Gleiche Chancen für Frauen und Männer müssen in unserer Gesellschaft oftmals immer noch erst verwirklicht werden. Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL hat das Ziel, die beruflichen Chancen von Frauen und die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe nachhaltig zu verbessern.

Wie die Arbeit vor Ort, im Kreis Lippe und in der gesamten Region Ostwestfalen-Lippe genau aussieht, davon machte sich jetzt die lippische Landtagsabgeordnete der SPD, Ellen Stock, im Gespräch mit der Leiterin der Kompetenzzentrums, Eva Leschinski, persönlich ein Bild. „Deutschland ist bei weiblichen Vorständen Schlusslicht. Frauen stellen zwar 45 Prozent der Beschäftigten - aber nur rund 29 Prozent der Führungskräfte. Das sind nur zwei Beispiele dafür, dass Frauen im Beruf und auf der Karriereleiter leider nach wie vor nicht gleichberechtigt sind und es hier dringend Handlungsbedarf gibt“, sagt Ellen Stock.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL, setzt dabei auf den Dialog mit der Wirtschaft, um das weibliche Fachkräftepotential im Mittelstand zu stärken. In Kooperation mit den Wirtschaftsförderungen und den Gleichstellungsstellen der Kreise in OWL und der Stadt Bielefeld bringt das Kompetenzzentrum die Perspektiven von Wirtschafts- und Frauenpolitik zusammen.

Das Kompetenzzentrum, das zu 40 Prozent vom Land NRW gefördert wird, konnte im vergangenen Jahr vier Veranstaltungen und in diesem Jahr sechs Veranstaltungen, im Kreis Lippe durchführen. Veranstaltungsthemen wie Beruf und Pflege, Familienfreundlichkeit im Unternehmen, oder die Talentförderung von weiblichen Fachkräften sollen dabei gleichstellungspolitische Entwicklungsimpulse für Unternehmen in Lippe setzen.

„Die gelingende Vereinbarkeit von Beruf und Familie, stellt wichtige Weichen für die Entwicklungs- und Aufstiegschancen der weiblichen Beschäftigten. Wichtig in diesem Zusammenhang ist jedoch, dass bei dem Thema Vereinbarkeit nicht ausschließlich an Frauenförderung gedacht wird, sondern entsprechende Angebote auch den männlichen Beschäftigten vorbehaltlos zugänglich gemacht werden. Nur so kann letztendlich eine partnerschaftliche Fürsorgeverantwortung gelingen und kommt sowohl den Beschäftigten als auch den, um qualifizierte Fachkräfte ringenden, Unternehmen zugute“, verdeutlicht Eva Leschinski.

Landtagsabgeordnete Ellen Stock lobte die Arbeit des Kompetenzzentrums. „Was hier seit einigen Jahren auf die Beine gestellt wird ist bemerkenswert. Die Arbeit des Teams des Kompetenzzentrums, leistet einen sehr wichtigen Beitrag bei der Schaffung guter Bedingungen für erwerbstätige Frauen. Und die Zahlen sprechen für sich. Dass seit 2016, über 1300 Unternehmen in OWL vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf erreicht worden sind, verdeutlicht die Erfolgsgeschichte“, lobt Stock.

Unverzichtbar sei es aus Sicht der SPD-Landtagsabgeordneten daher auch, dass die auslaufenden Förderungen für das Kompetenzzentrum unbedingt verlängert werden müssen. „Ende August laufen die Landesförderungen, an die auch die EU-Förderungen gekoppelt sind, aus. Jetzt gibt es einen neuen Projektaufruf. Ich hoffe, dass in der neuen Förderphase wieder alle 16 Kompetenzzentren in NRW eine Verlängerung ihrer existenziellen Förderungen erhalten“, so Stock.

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