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Ellen Stock MdL

 

Chancengleichheit

Unser Verständnis von Chancengleichheit ist über die Jahrzehnte zurecht anspruchsvoller geworden. Alle Kinder und Jugendlichen sollen die gleiche Chance auf eine gute Bildung haben. Diese Forderung ist so alt wie unsere Demokratie selbst. Jedoch haben unzählige Untersuchungen immer wieder deutlich gemacht, dass in der Realität die Bildungschancen junger Menschen in erheblichem Maße von ihrer sozialen Herkunft abhängig sind.

Es dürfen nicht länger die Herkunft und das Einkommen der Eltern über die Zukunft der Kinder bestimmen. Es darf keine Rolle spielen, aus welchem Elternhaus ein Kind kommt, um an Bildung zu gelangen. Bildung muss kostenfrei sein und da Bildung bereits in der Kita beginnt, kann es für mich nur den Weg geben: Kostenlose Bildung, von der Kita bis zur Uni.

Aber Chancengleichheit gilt nicht nur für den Bildungsbereich, sondern auch im Besonderen für Menschen mit Behinderung. Die Beschäftigung mit diesem Thema rührt aus meiner früheren Tätigkeit als Ratsfrau und Sprecherin im Sozialausschuss meiner Heimatstadt Lage. Immer wieder wird in Gesprächen von den Betroffenen angemerkt, wie kompliziert, zeitaufwendig und verworren bürokratische Hürden oft sind. Ich habe viele Institutionen, die sich mit behinderten Menschen beschäftigen, besucht oder habe dort hospitiert. Das werde ich auch weiter so halten, denn ich habe bei weitem noch nicht alles besucht oder gesehen. Und ich werde weiterhin ein offenes Ohr für die Bedürfnisse und Anliegen der Menschen vor Ort haben.